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Jungbluth und der Fastnachtsmord Christoph Güsken
Der Fitnessclub „Anna la Belle“ wird von Dr. Wolfram Hellendorn und seiner Lebensabschnittsgefährtin Annabell Karmann geführt. Beide vertreten die Philosophie, dass Schönheit das Wichtigste ist und das
jeder selbst für sein Äußeres verantwortlich ist. Auch der Club steht für dieses Ideal. Doch nun liegt Hellendorn gemeinsam mit einer seiner zahlreichen Geliebten tot im
Fitnessclub und beide Körper sind durch Salzsäure entstellt.
Viele Verdächtige, darunter auch Jungbluth selbst Die Polizei kann sich nicht über zu wenige Verdächtige
beklagen: War etwa Annabelle eifersüchtig oder ist die Beziehung wirklich nur geschäftsmäßig wie sie behauptet? Und was ist mit dem vernachlässigten Sohn Lasse, dessen Lebenseinstellung durch ein katholischen
Internat geprägt wurde, in das er von seinem Vater abgeschoben wurde? Bei den Ermittlungen in diesem Internat trifft der Kommissar Jungluth seinen alten
Jugendfreund Lukas Stiller wieder, der dort unterrichtet und Lasse sehr gut kennt. Eine heiße Spur führt die Ermittler zu dem Internatsleiter Busch, denn dieser hatte ein Verhältnis mit der Toten, die
kurz vor ihrer Ermordung diese Beziehung beendete. Busch macht sich sehr verdächtig und hat zudem kein Alibi. Nur Jungbluth glaubt nicht, dass Busch der Mörder ist, was ihm von seinem
Vorgesetzten aber nur als mangelnde Teamfähigkeit ausgelegt wird. Doch ein weiterer Mord gibt Jungbluth recht und plötzlich steht er viel stärker im Mittelpunkt als ihm lieb sein kann.
Die Polizistengruppe arbeitet mehr oder weniger zusammen. Der Titelheld Jungbluth ist ein gewissenhafter Polizist und Hypochonder mit einem „Zetteltick“, der so gar nicht mit seinem
Kollegen und Rambo-Verschnitt Bukowski klar kommt. Die Figur des Jungbluths ist köstlich und seine Angst vor Ansteckung und seine täglichen Rituale werden auf humorvolle und auch
erschreckend glaubwürdige Art beschrieben.
Information Jungbluth und der Fastnachtsmord Christoph Güsken Erschienen im grafit Verlag
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